Sonntag, 25. oktober 2009 7 25 /10 /2009 18:14

Das Wort Stress kommt aus dem Englischen und heißt so viel wie Zwang. Stress und angespannte Nerven treten auf, wenn der Körper die Anforderungen der Umwelt nicht mehr bewältigen kann.

Stress entsteht wenn der Körper es nicht schaft, eine körperliche sowie psychische Belastung über einen längeren Zeitraum zu bewältigen. Es handelt sich um eine Art Unausgeglichenheit zwischen der Wahrnehmung der Zwänge, die das Umfeld einem auferlegt und der Wahrnehmung seiner eigenen Kraftreserven, mit denen man diese meistern kann.

Stress bezeichnet auch einen Zustand chronischer Anspannung (sowohl physisch als auch psychisch), die entsteht, wenn man Druck über eine längere Dauer nur unzureichend in den Griff bekommt. Mehrere Faktoren müssen im Spiel sein, bevor es zu Stress kommt.

Stress: die Symptome
Reaktionen auf Stressfaktoren können sich in Nervosität, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Müdigkeit Migräne und Angstzuständen äußern. Aber es kann auch zu schwereren Anzeichen kommen: man kann Magengeschwüre, Bluthochdruck, Herzinfarkte in bestimmten Fällen sogar Tumore feststellen.

Stress abbauen
Stress baut man am besten durch Entspannungsmethoden ab. Der Körper kann so seine Ressourcen wiederfinden und die Alltagssituationen und Anforderungen der Umwelt besser meistern.
Außerdem kann Lichttherapie eine gute Methode sein, um den Stress zu bewältigen. Lichttherapie sorgt dafür, dass vermehrt Serotonin und Kortisol im Gehirn produziert werden. Diese Hormone sind zur Bewältigung von Stresssituationen unverzichtbar.

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Dienstag, 6. oktober 2009 2 06 /10 /2009 16:28
Stress, Licht und Lärm führen oft dazu, dass wir schlecht schlafen. Aber wie kann man besser schlafen? Im Folgenden finden Sie einige Tipps wie man besser schlafen und Schlafprobleme vermeiden kann:

Tipp 1: sich tagsüber verausgaben


Körperliche Betätigung unterstützt den tiefen Schlaf, der dazu dient, den Körper zu erneuern.
Zum Beispiel reichen 30 Minuten zügiges Gehen schon aus, den täglichen Bedarf an Bewegung zu decken. Sport ist natürlich empfehlenswert.

Tipp 2: den Tag bei viel Licht verbringen und nachts im Dunkeln schlafen

Die Lichtkontraste wecken in uns den natürlichen Wach- und Schlafrhythmus.

Tipp 3: Alkohol, Koffein und Nikotin vermeiden


Alkohol macht deprimiert und beeinträchtigt die Schlafqualität. Koffein ist ein Muntermacher, der das Einschlafen behindert und Nikotin ein Aufputschmittel, das zu häufigem nächtlichen Erwachen führt.

Tipp 4: vor dem Schlafengehen Schlafzimmer lüften und Temperatur senken


Es wird empfohlen, bei etwa 15 bis 17 °C schlafen.
Die Belüftung im Zimmer ist nötig, weil das Gehirn, das während des Träumens hyperaktiv wird, beim REM-Schlaf einen überdurchschnittlich hohen Verbrauch an Sauerstoff hat.

Tipp 5: Ruhe und Entspannung vor dem Einschlafen


Diese Übergangsphase zieht einen Schlussstrich zwischen dem Alltagsstress und der nächtlichen Erholung.

Tipp 6: vor dem Weckerklingeln aufwachen


So wird vermieden, dass man abrupt aus der Tiefschlafphase geweckt wird. Es reicht aus, sich selbst vor dem Einschlafen den Befehl zu geben, ein paar Minuten vor dem Weckerklingeln aufzuwachen. Für alle, bei denen dies nicht funktioniert, gibt es den Lichtwecker. Dieser sorgt dafür, dass der Schlafzyklus beendet werden kann, bevor man aufwacht, man also nicht aus dem Tiefschlaf aufwacht.

Tipp 7: Ruhepausen am Tag einlegen

Die Technik besteht darin, kleine Pausen von 5 Minuten zu machen jedes Mal, wenn sich die Müdigkeit oder ein kleiner Durchhänger bemerkbar macht.

Indem Sie einen oder mehrere dieser kleinen Tricks in Ihre Alltagsgewohnheiten aufnehmen, werden Sie feststellen, dass sich Ihr Schlaf langsam verbessert. Machen Sie am besten erst kleine Versuche, um die Wirkung zu überprüfen und passen Sie die Ratschläge dann Ihren persönlichen Bedürfnissen an.

Zusätzlich kann man die Lichttherapie oder den Lichtwecker anwenden, um die Schlafqualität dauerhaft zu verbessern.
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Freitag, 18. september 2009 5 18 /09 /2009 15:25
  Schlapp und müde im Winter

Jeder kennt das: kaum werden die Tage kürzer, die Nächte länger und das Wetter schlechter, fühlen wir uns schlapp und ständig müde. Am liebsten würden wir den ganzen Tag im Bett bleiben.

Dies sind Anzeichen des Winterblues. Wenn solche Symptome jedes Jahr wiederkehren, zusammen mit Interesselosigkeit, Appetitverlust oder –Anstieg und Traurigkeit, spricht man von einer Winterdepression.

Im Vergleich zu einer „normalen“ Depression, verschwinden die Symptome von selbst wieder sobald der Frühling anbricht.

Die Ursache der Winterdepression sehen Wissenschaftler in dem Lichtmangel, das heisst in der Abnahme der Intensität und Dauer des natürlichen Tageslichts.

Dieser Lichtmangel führt zu Antriebslosigkeit und schlechter Stimmung.


Lichttherapie hilft

Ganz nach dem Prinzip der alternativen Medizin gilt: Um die Winterdepression zu bekämpfen, muss man also deren Ursache bekämpfen, dass heisst den Lichtmangel ausgleichen. Dies ist durch die Lichttherapie möglich.

Bei der Lichttherapie geht es darum, sich täglich von einer Lichtdusche bestrahlen zu lassen. Das von ihr ausgehende sehr intensive Licht (zwischen 2500 und 10 000 Lux), wirkt also wie Sommersonnenlicht auf den Organismus: die Lichttherapie hebt die Stimmung und füllt den Körper mit Energie.
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Montag, 10. august 2009 1 10 /08 /2009 12:18

Schon seit ewigen Zeiten regelt der natürliche Tag-Nacht-Rhythmus unser Leben. Unser Organismus ist auf diesen zirkadianen Rhythmus abgestimmt. Täglich Tageslicht abzubekommen ist das A und O, um den Tag voller Energie zu beginnen, Stress zu beseitigen und abends einzuschlafen.

 

Der Tag-Nacht-Rhythmus

Der zirkadiane Rhythmus regelt nicht nur, wann wir schlafen und wann wir wach werden, sondern auch viele physiologische Rhythmen, zum Beispiel die Körpertemperatur oder die Hormonsekretion. Der hauptsächliche Indikator für diesen Rhythmus ist das Licht. Die Dauer und Intensität des Lichts, dem wir ausgesetzt sind, gibt an welche Hormon wann und in welcher Menge abgegeben werden.

 

Zum Beispiel fördert Licht die Absonderung von Cortison, dem Stresshormon. Das heißt nicht, das Cortison zu Stress führt, sondern uns hilft, dass wir die alltäglichen Aufgaben nicht als Stress empfinden, sondern sie meistern können.

Hingegen behindert das Licht die Absonderung von Melatonin. Melatonin wird ausschließlich im Dunkeln, also nachts produziert und fördert den Schlaf.

 

Die Gefahr des Lichtmangels

Einige Arbeitsweisen erfordern es, dass wir entgegen dem natürlichen biologischen Rhythmus arbeiten. Dies ist vor allem bei Schicht- oder Nachtarbeit der Fall.

Andere Jobs erlauben uns nur wenig natürliches Tageslicht (z.B. in schlecht beleuchteten Büros, vor dem PC…). Tatsächlich ist elektrisches Licht 5 bis 20 Mal weniger stark als natürliches Licht, selbst an wolkenverhangenen Tagen.

Es kann also durch den Lichtmangel ein echtes Risiko für die Gesundheit entstehen. Müdigkeit und Energieverlust sind die harmlosesten Symptome. Schlimmer sind die entstehenden Schlafstörungen, da der Hormonhaushalt nicht mehr richtig geregelt wird.

 

Aus diesen Gründen ist es wichtig, täglich so viel Licht abzubekommen wie möglich, um gesund zu bleiben.

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Montag, 10. august 2009 1 10 /08 /2009 12:14

Essstörungen wie Bulimie oder Anorexie (Magersucht) können im Winter vermehrt auftreten. Der im Winter vorkommende Lichtmangel kann zu einer Appetitsteigerung oder -minderung führen. Vor allem der Appetit auf süße Nahrungsmittel nimmt zu.

 

Gewichtzunahme


Auch wenn man nicht gleich von einer Essstörung spricht, kommt es häufig vor, dass wir im Winter zunehmen, da wir mehr Süßes und kalorienhaltiger essen, vor allem aber mehr Appetit auf solche Nahrung haben. Der Grund ist, dass wir glauben so unsere Stimmung heben zu können. Außerdem kann man im Winter ein paar Kilos zu viel gut mit einem dicken Pulli verdecken und achtet daher nicht so auf seine Linie.

 

 

 

Nicht nur die Kälte ist Schuld daran, dass wir im Winter lieber Raclette als Salat essen. Auch der Lichtmangel spielt eine große Rolle.

Um diesen auszugleichen, kann man die Lichttherapie anwenden. Diese regt die Serotoninproduktion (Neurotransmitter) an, der wie ein Antidepressivum wirkt und so den Appetit reguliert.

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